Unsere Literatur-Projektwoche vom 27. - 31-.03.2017

Die Stiftung Lesen betrachtet das Lesen als die zentrale Schlüsselqualifikation und wichtigste Bildungsvoraussetzung in Deutschland. Sie nennt dazu einige Fakten:

Unter den Kindern und Jugendlichen wachsen kontinuierlich neue Generationen potenzieller Analphabeten heran. Aufgrund mangelnder Lesefähigkeiten fehlt ihnen eine zentrale Voraussetzung für Bildung und Zugang zum Arbeitsmarkt. Es ist zu erwarten, dass sich das Problem in künftige Generationen fortsetzen wird, wenn die heutigen Kinder und Jugendlichen wiederum selbst Kinder haben und als Eltern nicht die notwendige Förderung anbieten.

Hochgerechnet ist in den kommenden 10 Jahren mit 15 Milliarden Euro Folgekosten zu rechnen, wenn es nicht gelingt, allen Menschen Bildungschancen und Perspektiven zur Teilhabe am sozialen und beruflichen Leben zu ermöglichen bzw. zu erhalten.

84 Prozent der Erwachsenen stimmen der Aussage zu, dass Lesen wichtig für die Entwicklung von Kindern ist. Die Mehrheit der Eltern von Kindern unter 12 Jahren meinen, es bringe Kinder besonders voran, wenn sie gut lesen können (62 %) und wenn sie viele Bücher lesen (58 %). Jedoch glauben nur 52 Prozent daran, dass es überhaupt möglich ist, Kindern Lesefreude zu vermitteln!

Eltern ist nicht ausreichend bewusst, dass Lesen Kinder ganzheitlich fördert: Zwar sieht eine Mehrheit durch Lesen Wissen (93 %), Sprachkompetenz (96 %) und verschiedene kognitive Fähigkeiten gefördert, nur eine Minderheit dagegen bringt Lesen mit der emotionalen Entwicklung von Kindern und ihren sozialen Kompetenzen in Verbindung.

(Quelle: https://www.stiftunglesen.de/ueber-uns/portraet/empfehlungen/)

Schön und gut. Aber....

WIR glauben, dass man Lesefreude vermitteln kann!

WIR glauben, dass Lesen ganzheitlich bildet!

Und WIR glauben, dass Kinder Bücher lieben!

Und zum Beweis folgen nun einige Bilder aus der LITERATUR-Projektwoche.

Das zweite Schuljahr beschäftigte sich mit den "Tricks von Tante Trix".

Ganz klar ist: Dieser Junge vermittelt Lesefreude!

Im ersten Schuljahr lasen die Kinder "Post für den Tiger".

Nach dem Lesen mussten die Kinder trotz schönstem Wetter den Spielplatz aufräumen, z.B. das Karussell vom Sand befreien, ...

... Sand aufschichten...

... und Linien ziehen.

Andere versuchten, die Wippe wieder gerade zu rücken.

Der Rasen muss auch noch in Form gebracht werden.

Und auch auf dem Schulhof ging die Arbeit immer weiter.

Das vierte Schuljahr arbeitete zu "Schule der magischen Tiere", ...

... und das dritte Schuljahr zu "Opas Engel".

Zur Erinnerung: Unsere Ziele sind Lesefreude, ganzheitliches Lernen, ...

... und emotionale und soziale Kompetenz erwerben.

Aber was ist eigentlich mit Konzentrationsfähigkeit?

Durchhalten statt Aufgeben?

Tierliebe?

Grundkenntnisse der Architektur?

Hauptsache: Lesefreude wecken.

Und: Kreativ sein.

Anderen helfen.

Entscheidungen treffen.

Ergebnisse präsentieren.

Kommunizieren.

Sich Geschichten ausdenken.

Spielen.

Am Tag der Präsentation konnten die Kinder auch ein Quiz lösen und Fragen beantworten.

Stolz zeigten sie ihren Eltern und Familien die Ergebnisse der Projektwoche.

Im Flur konnte man Schul-T-Shirts und Schul-Pullis kaufen. Die Verantwortung dafür übernahmen Kinder unserer Schule. Die können nämlich nicht nur lesen, sondern auch rechnen!

In allen Klassen herrschte zunächst Hochbetrieb, ...

... doch dann fanden sich mehr und mehr Besucher auf dem Schulhof ein. Das Wetter war einfach zu schön!

Die Cafeteria war bestens besucht.

Danke für die Hilfe und die vielen Kuchenspenden, liebe Eltern!!

Das war eine schöne Woche mit einem gelungenen Abschluss. Und jetzt freuen wir uns schon auf die nächsten Aktionen in diesem Schuljahr!