Krokofil-Lesung am 13.10.2011

Im Frühsommer 2007 schrieb  Armin Pongs für sein Patenkind die Geschichte von „Krokofil“. Bisher wurden  drei Teile der Serie veröffentlicht. Die Illustrationen zu den Büchern wurden  von den indischen Illustratoren Souradip Saha und Sankar Mandal angefertigt.

Krokofil ist ganz  anders als alle anderen Krokodile. Er ist ein freundliches Krokodil, und er ist  ein Traumländer, einer, der an seine Träume glaubt und alles daran setzt, sie  wahr zu machen. Gemeinsam mit Prinzessin Anna Lucia verbringt er eine  unbeschwerte Kindheit im Palast des Felsenkönigs. Als seine Freundin ihn allein  im Palast zurücklässt, unternimmt er alles, sie wiederzufinden. Schon bald erkennt er, wie wichtig es ist, Freunde zu haben. Am Ende helfen sie ihm dabei,  seinen Traum wahr zu machen. 

Armin Pongs hat zu  seiner Kinderbuchreihe rund um das freundliche Krokodil "Krokofil"  eine Kinderbuchlesung konzipiert, mit dem es ihm bereits in mehr als 300  Schulen gelungen ist, Kinder für das Lesen zu begeistern. Dies versuchte er  auch am 13. Oktober 2011 in unserer Schule.
                       

Dabei unterscheidet sich eine Krokofil-Lesung  von anderen Lesungen durch drei Regeln:


Regel Nr. 1: Alle Kinder müssen leise sein und gut zuhören.

Regel Nr. 2: Der Vorleser muss laut und deutlich lesen.

Regel Nr. 3: Wenn der Vorleser sich verliest und "Krokodil" statt "Krokofil" sagt, muss er zehn Liegestützen machen.
                      

Um 9.30 Uhr fing die Lesung für die ersten und zweiten Klassen an. Leider haben wir den Termin erst recht kurzfristig abgemacht und konnten den Raum nicht mehr umdekorieren: Im Hintergrund sind deshalb noch die Buchstaben von einem Elmar-Theaterstück zu sehen. Das hat aber niemanden gestört, und Herr Pongs zog alle Blicke auf sich, als er mit der Lesung begann.



Er erzählte zunächst etwas über sich selbst und erklärte dann die Regeln seiner Lesung.



Die Geschichten vom Krokofil hat er sich übrigens nicht selber ausgedacht: Eine große Marmorschnecke hat sie ihm verraten!



Egal! Hauptsache, die Geschichte ist schön!



Und das war sie - Herr Pongs las den Anfang der Geschichte vor...



... und hatte auch den Korb dabei, in dem das Krokodil -ääh, Krokofil - mitgenommen wurde (auf den ersten drei Seiten muss man noch keine Liegestütze machen!).



Die Kinder wurden oft mit einbezogen und so gab es auch eine Menge Bewegung und Spaß während der Lesung.



Und dann passierte es: Der Autor sagte "Krokodil" statt "Krokofil" und alle haben es gehört!



Also holte er sich erst Hilfe...



... und musste dann die Liegestütze machen.



Dann ging es weiter und nun wollte er wissen, ob die Kinder auch gut aufgepasst haben.



Wer eine Frage beantworten konnte, durfte sich einen Mondstein nehmen (am Ende bekamen aber alle Kinder einen).



Hier zeigte sich, dass die Schülerinnen und Schüler der KGS Niederkrüchten supergut aufpassen können: Sie konnten alle Fragen beantworten!



Dann hatten die Kinder der 1. und 2. Klasse Pause - aber Herr Pongs musste weiterarbeiten: Die großen Kinder kamen zu ihm in den Keller.



Hier las er etwas mehr vor, und er stellte auch schwierigere Fragen.



Deshalb mussten alle gut aufpassen!



Der Spaß sollte aber auch nicht zu kurz kommen.



Und dann passierte es (natürlich) wieder: Er sagte doch tatsächlich "Krokodil"!



Also musste er wieder seinen Teil der Vereinbarung einlösen. Die Kinder haben sich ja schließlich auch an Regel 1 gehalten!



Auch hier durften sich am Ende der Lesung alle Kinder einen Mondstein aussuchen.



Das hat Spaß gemacht! Danke, Herr Pongs!



Die Krokofilbücher sind übrigens auf der Plattform für  Leseförderung "antolin.de" gelistet.