Der Besuch von Angie Aretz am 25.01.2010

Am 25.01.2010 bekamen wir Besuch von Angie Aretz. Die Leiterin des Kinderhauses in Ecuador, an das wir regelmäßig Spenden überweisen (zuletzt den Erlös des Weihnachtsbasars), war für einige Wochen in Deutschland. Sie wollte sich bei den Kindern der Schule bedanken und sie über die neuesten Entwicklungen bei dem Straßenkinderprojekt informieren. Da wir seit vielen Jahren für das Projekt spenden, kommt sie regelmäßig, um uns auf dem Laufenden zu halten und den Erstklässlern das Straßenkinderprojekt vorzustellen.



Zu diesem Zweck hatte sie diesmal eine Diashow und einen Film aus Quito mitgebracht. Natürlich hatten alle Kinder auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen.       

          

Angie berichtete über das Leben der Straßenkinder in Quito: Viele Kinder dort müssen arbeiten und können nicht zur Schule gehen. Die Kinder arbeiten z. B. als Scheibenwäscher an Ampeln oder als Schuhputzer.





Viele müssen auch auf der Straße übernachten, weil sie nicht bei ihren Eltern bleiben können. Diese Kinder können in das Kinderhaus einziehen und dort wohnen.




Angie erzählte uns von den Kindern im Kinderhaus. Besonders wichtig ist es, den Kindern eine gute Schulbildung zu ermöglichen, damit sie später einen guten Beruf erlernen können.  


Die Schule in Ecuador ist aber sehr teuer, da die Eltern für alle Unkosten aufkommen müssen: Sie müssen am Anfang des Schuljahres z. B. Papier, Seife und viele andere Dinge für ihre Kinder abgeben. Jedes Kind braucht eine Schuluniform, sonst darf es nicht am Unterricht teilnehmen.   

Die Schule in Ecuador kostet auch Schulgeld: Für jedes Kind müssen pro Monat ca. 20 € bezahlt werden. Dazu kommen noch die Kosten für Hefte, Stifte usw.

Deshalb ist das Straßenkinderprojekt dringend auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen!



Angie erzählte den Kindern in Deutschland auch, wie das Leben der Kinder in Ecuador aussieht. Die Kinder im Kinderhaus müssen jeden Tag sehr viel helfen und z. B. auch ihre Wäsche selber waschen!


Sie haben im Kinderhaus aber auch Zeit zum Spielen und Quatschmachen!








Auch Weihnachten wurde in Quito gefeiert. Die Kinder dort haben sich natürlich auch über unsere Spende von 2300 € vom Weihnachtsbasar gefreut!




Angie beantwortete gerne alle Fragen, die die Kinder aus Deutschland hatten. Alle waren sehr interessiert und hörten gespannt zu.



Viele hatten Fragen über die Kinder in Quito.



Es gab aber auch interessante Beiträge, die nichts mit den Straßenkindern zu tun hatten: Besonders beeindruckt hat viele Kinder, dass rund um Quito mehrere aktive Vulkane zu sehen sind!



Weitere Informationen: Arbol de la Esperanza