Gewaltprävention

Streit und Konflikte unter Kindern und Jugendlichen sind unvermeidlich und normal. Diese Auseinandersetzungen regeln sich im Miteinander meist kurzfristig und unproblematisch. Manchmal aber kommt es vor, dass Kinder Grenzen überschreiten und Dinge tun, die einen anderen verletzen. Damit ist nicht nur die körperliche Verletzung gemeint: Gewalt meint dabei jede Handlung oder Äußerung, die einen anderen seelisch oder körperlich verletzt! 

Hintergrundinfo:

Aggressives Verhalten von Kindern

Die Prävention von Gewalt an unserer Schule ist ein wichtiges Anliegen. Wir erziehen unsere Schülerinnen und Schüler zum friedlichen und rücksichtsvollen Umgang miteinander. Grundlage dabei ist unserer Meinung nach das soziale Klima, das an unserer Schule herrscht. Dazu unterstützen wir die Kinder, respektvoll miteinander umzugehen, indem sie sich gegenseitig anerkennen und unterschiedlichen Leistungen ohne Wertung zu begegnen. In allen Jahrgangsstufen führen wir seit dem Schuljahr 2015/16 mit Unterstützung des schulpsychologischen Dienstes regelmäßig Trainingsprogramme zur Schulung der emotional-sozialen Kompetenzen durch. Dabei trainieren die Kinder den gewaltfreien Umgang mit Konflikten. 

Daneben werden Konflikte im Unterricht aufgegriffen und Lösungsansätze gemeinsam besprochen. Die „Gefühls-Ecken“, in denen sich die Kinder mitteilen können, leisten ebenso einen Beitrag wie Gesprächsrunden und pädagogische Einzelgespräche. Die Offenheit unserer Schule, das Einbeziehen der Familien genauso wie professionelle außerschulische Partner, helfen dabei, Kindern mit besonderen Schwierigkeiten rechtzeitig zu helfen. Wer schon einmal eine Pause auf unserem Schulhof verbracht hat, kann die Erfolge dieser Präventionsarbeit spüren – die allermeisten Kinder spielen friedlich miteinander und klären Konflikte in angemessener Weise verbal.          

Hintergrundinfos:

Wir können Eltern helfen?

Wie reagiert die Schule auf aggressives Verhalten?

Die Stopp-Regel

Ein absolut gewalt- bzw. aggressionsfreies Zusammenleben zu erreichen, ist aber nicht möglich, denn Gefühle wie Wut und das Kräftemessen sind auch Teil des Lebens und diese Verhaltensweisen gehören zum Zusammenleben dazu. Die Kinder lernen mit Ihrer und unserer Hilfe, mit von Aggressionen und Gewalt geprägten Gefühlen und Verhalten umzugehen. Das Minimieren von Gewalt und Aggressionen setzt eine mühevolle und hartnäckige Kleinarbeit im Alltag  voraus, wie Sie alle wissen. Wir haben diese Aufgabe seit langem angenommen und bauen dabei auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.